Donnerstag, 31. August 2017

Rezension One Night - Die Bedingung

© afterreadbooks / Vanessa Groß
One Night - Die Bedingung
Jodi Ellen Malpas
Die One-Night-Saga Band 1
Originaltitel: One Night - Promised
Verlag: Goldmann Verlag
Preis: Buch - 12,00€
          E-Book - 4,99€
Seiten: 542
Erschienen: 21. August. 2017
ISBN: 978-3-442-48644-1
Kaufen: Amazon / Thalia
Hier findest du die Leseprobe!

ACHTUNG!
Für alle die es noch nicht gelesen haben, diese Rezension kann Spoiler enthalten
Viel Spaß beim Lesen!
Inhalt
 
Eine Nacht ist
nicht genug

Livy kann auf ein aufregendes Leben verzichten:
Sie ist glücklich damit, in einem kleinen
Café zu kellnern und die Abende mit ihrer
 geliebten Großmutter zu verbringen. Doch
als sie M begegnet, soll sich alles verändern.
Er ist arrogant, reich und mit seinen strahlend blauen
Augen gefährlich attraktiv – und er macht Livy
ein Angebot, das ihre heile Welt komplett auf den
 Kopf stellt: Er will eine Nacht mit ihr
verbringen, eine leidenschaftliche Nacht ohne
Verpflichtungen, ohne Gefühl. Irgendetwas an M
lässt Livy alle Vorsicht vergessen, und sie willigt
ein, obwohl sie weiß, dass ihr Herz sich nach mehr
 sehnt. Und M verbirgt ein Geheimnis, das Livy in
Gefahr bringt, nicht nur ihre Herz zu verlieren ...
Eigene Meinung

Das Cover von "One Night - Die Bedingung" gefällt mir einfach unglaublich gut. Schon als ich gesehen habe, dass dieses Buch raus kommen wird, habe ich mich in das Cover verliebt. Das dunkelblaue mit der schwarzen Rose sieht unglaublich edel aus und dieser Stil zieht sich auch durch die komplette Aufmachung des Buches. Die Innen- und auch Außenklappen sind wunderschön gestaltet. Dieses Cover muss man einfach lieben.

Den Schreibstil der Autorin fand ich angenehm und leicht. Teilweise bin ich durch die Seiten geflogen, aber teilweise habe ich auch ziemlich stockend gelesen. An einigen Stellen kommen Satzstücke in genau der gleichen Wortwahl und Satzstellung vor, was mir je länger ich gelesen habe etwas auf die Nerven ging. An sich ist der Schreibstil aber gut und flüssig. Die Geschichte ist aus Sichtweise der weiblichen Protagonistin Livy geschrieben. An manchen Stellen hätte ich mir auch die Sicht von Miller gewünscht, wie beispielsweise am Ende.

Livy weibliche Protagonistin konnte ich mich gut identifizieren. sie ist ein Mädchen, was um alles kämpfen muss, da sie eher in ärmeren Kreisen aufgewachsen ist. Bis auf ihre Nan hat sie niemanden mehr in ihrem Leben, was auch etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. In jungen Jahren verliert Livy, welche eigentlich Olivia heißt, ihre Mutter und ein weitere Verlust lässt sie den Fehler ihrer Mutter wiederholen. an sich war sie mir von beginn an sympathisch und ich mochte sie auch. Auch wenn ich ihre aufgespielte Willenskraft teilweise nicht verstehen konnte, mochte ich sie. Sie wirkt nach außen hin wie eine starke und willensstarke frau, was sie nur teilweise ist. Sie kam  mir in Bezug auf Miller eher wie das komplette Gegenteil vor. Ihm ist sie immer wieder hinterher gelaufen, obwohl sie sich selbst immer zu sagen versuchte, das sie ihn nicht braucht.

Ein blauäugiger attraktiver, aber vor allem arroganter und perfektionistischer Mann, Miller, trat ganz plötzlich in die Geschichte. Ob die Begegnung mit Livy wirklich so zufällig war, wie er es meint glaube ich eher nicht. ich habe da auch schon einen Verdacht warum er in Livys Leben getreten ist. Er ist ein ziemlich mysteriöses wesen, in welches man erst am Ende der Geschichte einen kurzen Einblick bekommt. ich bin wirklich gespannt was man noch über ihn erfährt. am Anfang der Geschichte habe ich mich wirklich gefragt, was für ein komischer Protagonist er bitte ist. Mit seiner Nachricht auf den wohl misslungen Kaffee hätte er auch mich zu Weißglut gebracht. Er bietet Livy 24 stunden mit ihm, und am ende der Geschichte scheint man auch zu verstehen warum. Man merkt Miller auf jeden fall an das er Livy liebt, auch wenn er es noch nicht mit diesen worten gesagt hat. insgesamt mochte ich Miller, wegen seiner speziellen Art richtig gern.

Die Nebencharaktere  fand ich echt gut und ich mochte auch bis auf ein oder zwei Personen alle richtig gern. George, Gregory und Livys Nan sind einfach echt tolle Charaktere, über welche man immer mal wieder schmunzeln muss. Auch die Arbeitskollegen von Livy fand ich sympathisch. Wer mir so gar nicht zugesagt haben waren die weiblichen Charaktere die in Millers Leben rumgeistern wie diese Cassie. Ich weiß nicht was ich von ihr halten soll. Ebenso wenig möchte ich Journalistin und dir Frau am Ende des Buches, wessen Name so unrelevant zu scheinen ist, das ich ihn nicht mal weiß 😂

Die Szene in der sich der mysteriöse M. und Livy kennengelernt haben, fand ich als Leser witzig, aber wenn ich Livy wäre, würde ich wohl ebenso reagieren wie sie. Ich glaube die Bestätigung von einem arroganten Wesen wie Miller, das man in seinem Job noch nicht zu 100% zurecht kommt, braucht echt niemand. Lustig war es trotzdem irgendwie, da er seine Beschwerde über den wohl schlimmsten Kaffee seines Lebens auf eine Serviette schreibt. Im nachhinein kann ich gar nicht nachvollziehen, das Miller der Mann gewesen ist der etwas auf Servietten schreibt.


Insgesamt muss ich sagen, das "One Night" ein gutes und solides Buch ist, welches man gelesen haben kann. Die Betonung liegt auf kann. Mir persönlich hat das Buch echt gut gefallen. Was ich trotzdem noch anmerken muss ist, das in den knapp 550 Seiten nicht allzu viel passiert ist. Überzeugt hat mich vor allem das Ende, das ich dem Buch einen Stern mehr gebe. Das Ende war emotional meiner Meinung nach und hat mich mitgerissen, sodass ich am Ende des Buches in meinem Bett sa? und mir dachte: "Wie genau möchtest du jetzt knapp 20 tage auf Teil 2 warten?" Dass das Buch so ein Ende hat, habe ich nicht kommen sehen, und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.

Fazit

Ein an sich solides Buch, mit einem Ende was mich mitgerissen und auch etwas geschockt hat. Teil 2 ich brauche dich!!!

© afterreadbooks / Vanessa Groß
 
Bewertung
4,5/5
 
Autorin
© Megan Laurie, LSL Photography

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen